Wer Honig Etiketten für sich selbst erstellen möchte, hat viele Möglichkeiten. Eine davon ist mit dem Programm gLabels. Wir stellen diese Methode hier vor und geben Links an, unter welchen man die Software finden kann, oder wo es Infos dazu gibt.
Das Programm ist gut intuitiv bedienbar und relativ leicht zu verstehen.
Was brauche ich, um Honig Etiketten selbst zu erstellen?
Um das Etikett nachhaltig zu gestalten, sollte ich mir für die Etikettenerstellung einen Ordner anlegen, in dem ich alle Dateien bereithalte, die ich für die Gestaltung benötige. Nachhaltig bedeutet, dass ich z.B. die Bilddateien nicht aus meinem Bilderordner heraus aufrufe, sondern das Bild in einen Ordner für die Etikettengestaltung kopiere. Dann kann ich auch bei einer Umgestaltung oder Neugestaltung das Bild schnell wieder finden. Auch mein Logo sollte als Bilddatei zur Verfügung stehen.
Honig Etiketten selbst erstellen
Der Text für mein Etikett wird direkt in gLabels geschrieben, also für Name des Produkts, Gewichtsangabe, der Text für die Mindesthaltbarkeit, mein Name und Adresse, etc.. Es stehen dafür verschiedene Schriftarten, Schriftgrößen und Farben zur Verfügung. Hintergrundfarben können als farbige Felder eingefügt werden. Bilder und Barcodes gebe ich über ein entsprechendes Feld ein. Die Bildquelle wird für dieses Feld mit einem Verweis auf meinen Ordner angelegt. Den Barcode gebe ich als Ziffernfolge direkt in die Barcode-Textmaske ein . Über den Punkt „Mischeinstellungen bearbeiten“ kann ich sogar eine „Serienfunktion“ nutzen, um zum Beispiel personalisierte Tischkarten (oder auch Honigetiketten?) zu erstellen.
gLabels – Etiketten- und Visitenkarten-Designer
gLabels ist ein Programm, mit dessen Hilfe das Erstellen von Visitenkarten, Etiketten und Booklets (z.B. CD-Beschriftungen) erleichtert wird. Aus einer Reihe von fertigen Etiketten-Vorlagen für zahlreiche Produkte verschiedener Hersteller kann eine Vorlage gewählt werden . Alternativ erstellt man sich selbst eine Vorlage. Mithilfe der Vorlage wird das Format festgelegt, wie groß und breit das Etikett später sein wird.

In der sich öffnenden Maske gestalte ich jetzt das einzelne Etikett. Anschließend gehe ich auf drucken. Hier kann ich auswählen, ob ich nur ein Etikett drucken möchte, oder alle zusammen.
Jetzt sende ich das Etikett direkt an den Drucker (in den ich vorher das entsprechende Etikettenpapier eingelegt hatte) oder ich „drucke“ es erst mal als PDF.
Mit dem PDF kann ich sehen, wie das Design tatsächlich aussieht. So drucke ich erst dann den ersten Probedruck auf Papier, wenn mir das Design gefällt.
Wenn alles passt, drucke ich alle Etiketten in das PDF. Damit habe ich die Vorlage für zukünftige Ausdrucke, ohne dass ich versehentlich etwas am Design verändern kann.
gLabels Installation unter Linux
Die Installation unter Linux erfolgt i.d.R. über die AnwendungsVerwaltung (also so wie ich normalerweise jede andere Software, z.B. LibreOffice auch installiere).
Je nach Linux Distribution heisst es ein bisschen anders.
Z.B. bei Linux Mint heisst es „Anwendungsverwaltung“. Dort gebe ich im Suchfeld „glabels“ ein.
Ich bekomme dann die Version 3.4 Diese Version benutzen wir derzeit auch (Stand 2026-01). Im Programm ist ein deutsches Handbuch mit dabei.

Alternativ kann ich gLables als AppImage installieren. Auf https://www.appimagehub.com/ gibt es die Verison 3.99 (direkter Link: https://www.appimagehub.com/p/1233228)
Eine weitere Möglichkeit ist gLabels (Version 3.4) als Flatpack von Flathub laden, unter https://flathub.org/de/apps/org.gnome.glabels-3
gLabels Installation unter Windows
für Windows ist ein InstallationsProgramm verfügbar, welches gLabels unter Windows installiert
gLabels Handbuch
Hier ist das Handbuch zum ansehen. Unter der Ansicht kannes herunter geladen werden (in der Linux-Version ist es in der Software enthalten).
Wer also nun seine Honig Etiketten oder seine Visitenkarten selbst erstellen möchte, hat eine gute Grundlage.
Wer Hilfe braucht
Wer Hilfe braucht, kommt zu uns in den Online-Stammtisch und stellt seine Fragen dort. Oder schreibt vor dem Stammtisch eine E-Mail mit den entsprechenden Fragen, damit wir das im nächsten Stammtisch beantworten können.
Video-Anleitung
In unserem Video vom Januar 2026 Stammtisch siehst du ab Minute 22 wie ein Etikett entsteht. Adelheid erklärt die einzelen Funktion von gLabels.
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