Du kannst dich gerne in unseren Newsletter eintragen – siehe hier.

Zum Beobachten des Wetters, nimm gerne www.meteoblue.com, damit Du zur Kontrolle Deiner Völker immer das Wetter im Blick hast. Gib oben Deinen Ort ein, Meteoblue sucht dazu die nächste Wetterstation. Die Vorhersagen sind meistens richtig.

Bitte beachte: wir arbeiten im Dadant-Maß, die Angaben beziehen sich in der Regel auf dieses Maß. Bitte auf andere Maße umrechnen, oder fragt einfach noch mal nach. Wir antworten gerne z.B. über den nächsten Newsletter.


Die letzten Neuigkeiten aus den vergangenen Meldungen kannst du hier finden:

24.02.2021
Newsletter
erstes Frühlingserwachen

Die Sonne scheint, die Bienen fliegen, die Frühlingsblumen zieht es jetzt förmlich aus der Erde. Die Temperaturen steigen tagsüber auf bis zu 16 Grad und auch nachts hat es einige Plusgrade… da kommen schon richtig Frühlingsgefühle auf und die Winterkontrolle ist an solchen Tagen ziemlich einfach. Kurz mal zu den Bienen sehen, Flugloch beobachten, die Völker anheben, ob noch Gewicht in den Beuten ist. Wer im angepassten Brutraum arbeitet oder jetzt beginnen will, öffnet kurz den Deckel und engt den Brutraum rechts und links mit einem Schied ein.

Warum machen wir das so?

.. damit das Brutnest jetzt nicht so wahnsinnig groß werden kann, sondern moderat bleibt und in das Futter hinein gebrütet wird. Denn die nächsten kalten Tage und Nächte kommen noch. Die Bienenmasse nimmt im Moment noch eher ab, also es werden erst mal weniger Bienen, da die alten Bienen irgendwann sterben. Die neuen Bienen sind noch nicht so viele. Bei so warmen TagesTemperaturen bis 16 Grad gibt aber die Königin „richtig Gas“. Kommen nächste oder übernächste Woche wieder Temperaturen unter 0 Grad, dann muss die Bienenmasse trotzdem ausreichen, um die ganze Brut auch warm halten zu können (ca 35 Grad im Nest). Verkühlt die Brut in Randbereichen, schlüpfen diese jungen Bienen später und es werden mehr Milbentöchter vollständig ausgebildet, d.h. geschlechtsreif. Außerdem müssen die Bienen irre viel heizen und das kostet Lebensenergie: sie leben dadurch weniger lang.

nächste Schritte – Auswintern im März

Der nächste Praxiskurs ist das Auswintern. Wir dürfen gespannt sein, wie das Wetter in den nächsten drei bis vier Wochen werden wird. Wenn alles klappt, werden wir das Auswintern um den 19. März durch führen. VRI-Jahreskurs-Teilnehmer sehen die Völkerdurchsicht dann als Video… mit anschließendem Stammtisch zum Fragen stellen.

weiselrichtig Stammtisch – offenes Meeting

Wir haben jetzt einen Meetingraum geöffnet, in dem sich jederzeit Imkerinnen und Imker treffen können (kostenlos und ohne Zeitbegrenzung, zu finden unter der Rubrik „Abo“).

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat werden wir von 20:00 bis 20:30 Uhr auch da sein und gerne in dieser Zeit Fragen beantworten. Hier gibt’s alle Termine im Termin-Kalender.

nächster Online-Stammtisch mit bienen&natur

Neuer Termin: Donnerstag 11.03.2021 20 Uhr
Alle Leser des Imkerhefts „bienen&natur“ können seit Dezember immer am 2. Donnerstag im Monat an einem Online-Stammtisch teilnehmen. Die Zugangsdaten findest du im Dezemberheft 2020 oder jetzt im nächsten Märzheft, zum Thema Pollen.

Veröffentlichungen

Wer sich dafür interessiert, welche Beiträge bisher von uns in Zeitungen und Zeitschriften erschienen sind, der kann auf unserer Presse-Seite stöbern. Falls an den Stammtischen Zeit bleibt können wir sicher noch über das ein oder andere sprechen.

VRI-Online-Jahreskurs für Anfänger und Fortgeschrittene

Unser VRI-Online-Jahreskurses ist sehr beliebt und kann nun auch ganzjährig mit Einzelvideos pro Behandlungsschritt bestellt werden. Du kannst also online einsteigen, auch wenn du die ersten Teile „verpasst“ hast. Jederzeit. 

Es gibt noch ein paar Online-Plätze für die kommenden Kurseinheiten. Melde Dich jetzt an. Wir sprechen unter anderem auch darüber

  • wie Bienenvölker geschiedet werden, damit sie im Frühling geradewegs in der Volksmasse explodieren und
  • Frühtrachthonige geerntet werden können
  • warum eine Behandlung vor dem Honigraum aufsetzen vielleicht Sinn macht
  • über das Wichtigste bei Bienenkrankheiten und eine mögliche
  • Sanierung und einiges mehr im Jahreslauf.

Der Online-Kurs beinhaltet die Videos über die Theorievorträge, Videos zum Präsenzunterricht und jeweils nachfolgend immer auch für alle „Schüler“ einen exklusiven Online-Stammtisch, an dem Fragen zum aktuellen Thema gestellt werden können, sowie eine Telegram-Gruppe für den gegenseitigen Austausch.

Neue Intensiv-Kurse

Wer sich intensiv mit Bienen beschäftigen will, der darf sich ab sofort zum neuen Intensiv-Anfänger Kurs ab März anmelden (mit interaktivem Online-Lernen und Prüfungen) oder wer schon länger imkert, für den bieten wir ab dieses Jahr einen Profi-Kurs über die Imker.ag an. Die Kursinhalte findet Ihr unter www.imker.ag/kurse. 

Einen Online-Infoabend dazu veranstalten wir am kommenden Samstag um 19 Uhr.  Anmeldung zum Infoabend bitte am besten über das Buchungsportal.

Was ist jetzt im Februar bei den Bienen wichtig:

Durch die warmen Tage und bald kommenden wieder kalten Nächte sollte man das Futter der Völker gut im Blick haben. Wohl dem, der jetzt einen kühlen Standplatz hat, denn diese Völker werden nicht so stark brüten. Alle die einen milden Winterstandplatz haben, sollten aufpassen.

Ansonsten laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison: noch Wachs schmelzen von leeren Altwaben, Rähmchen vorbereiten, neue Mittelwände einlöten und die Honiglager aufräumen. 

Außerdem kann man sich Gedanken machen, ob man noch Investitionen tätigen will und evtl. einen Förderantrag stellen. In Bayern kann man bis spätestens 15. April den Antrag einreichen – jetzt auch per E-Mail, siehe hier.

11.02.2021
Der Winter ist zurück – die Völker brüten schon

Die Winterkontrolle konnten wir kurzfristig noch vor dem Kälteeinbruch durchführen.
Ein paar Völker hatten wenig oder gar kein Futter mehr. Auch die Miniplus-Völker hatten teilweise kaum noch Futter, meist aber schon kleine Brutflächen.
An einem anderen Standort hatten die Wirtschaftsvölker kaum etwas verbraucht und gerade erste Spuren von Brut. Die unterschiedlichen Bedingungen an den Standorten machen sehr viel aus, wie sich die Völker verhalten und entwickeln. Ist es eher schattig und die Sonne bleibt hinter der Hecke und scheint nicht auf die Beuten, oder falls es ein sehr geschützter Ort ist, lockt die Sonne die Bienen schon früh aus der Behausung: das Futter reicht dabei unterschiedlich weit in den Frühling.
Sind die Bienen aktiv, verbrauchen sie einfach mehr Futter. In der Korbimkerei wurden früher die Fluglöcher beschattet, damit die Bienen nicht vorzeitig von der Sonne nach draußen gelockt werden.

Neue Infoseite – Grundsätze der erfolgreichen Imkerei

Da es immer wieder zu Verwirrung kommt, und die Fachbegriffe nicht zugeordnet werden können, habe ich angefangen, die Grundsätze zusammen zu fassen. 

Darin werden alle grundsätzlichen Vorgehensweisen einer guten imkerlichen Praxis zusammen gefasst, z.B. der Beespace, keine Mittelwand im Frühling zur Erweiterung und das Schied. Die neue Seite ist zu finden unter Grundsätze.

Online-Stammtisch für Leser von bienen&natur

Heute, am Donnerstag 11. Februar um 20 Uhr findet der Stammtisch für die Leser der Imkerzeitschrift bienen&natur statt, siehe Termine nach Datum. Das Thema ist frei wählbar, also wenn du Fragen hast, dann komm gerne dazu und wir sprechen darüber.

Der Stammtisch ist kostenfrei.

Online-Vortrag „Bienen gesund und leistungsstark in den Frühling starten lassen“

Am Freitag freuen wir uns schon, den Mitgliedern des Gräfelfinger Imkervereins im Online-Vortrag genaueres zu Bienen und Milben zu erzählen. Von der Ernährung der Milben und dem Einfluss des Wärmehaushalts auf die Interaktion der Milben mit den Bienen bis zu den zugelassenen Behandlungsmitteln vor dem Honigraum aufsetzen. Es werden spannende 2 Stunden Online-Vortrag werden, die durch kurze Pausen unterbrochen sind. Wer sich noch dazu schalten möchte, wendet sich bitte an den Vorstand des Vereins siehe www.imkerverein-graefelfing.de/aktuelles#Termine.

Fachtagung in Österreich – jetzt Online

vom 19.2.-21.2.21: Diese Tage haben immer ein sehr interessantes Programm, so dass ich die Veranstaltung gerne empfehlen kann. Die Vorträge können für ein Gesamtticket von 20 Euro für die Live-Veranstaltung gebucht werden. Da die Messe dieses Jahr online durchgeführt wird, muss man ja auch gar nicht dorthin reisen. Tickets und Programm gibt es über den österreichischen Erwerbsimkerbund

Neuer Info-Online-Stammtisch

zum Intensiv-Imkeranfänger-Kurs ab März

Wir treffen uns online zum neuen Intensivkurs für Imkeranfänger. Am Samstag 27. Februar von 19:00 – 20:00 Uhr stehen wir gerne zur Verfügung und stellen den Kurs vor. Dieser Kurs ist intensiver als der bisherige Kurs und wird in Kooperation mit der Imker.AG aus Österreich durchgeführt. Weitere Infos sind zu finden unter imker.ag.

Nächste Schritte – Online-Stammtisch für VRI-Jahreskurs*

für die Kursteilnehmer des Praxistermins der Winterkontrolle wird das Video derzeit noch vertont. Es ist ohne Ton jedoch schon zum anschauen zur Verfügung. Ich hoffe, dass wir es bis spätestens Montag Abend komplett fertig haben. Der Stammtisch wird deshalb in ca. 10 Tagen stattfinden, nämlich am Mittwoch 24. Februar um 19 Uhr. Die Teilnehmer erhalten die Zugangsdaten zum Stammtisch gesondert per E-Mail.

Wer sich noch in den Online-Kurs einschreiben möchte, kann das gerne machen. Das vollständige Programm gibt es in www.weiselrichtig.de. Die Anmeldung kannst Du auch gerne mit unserem Formular per Post/Mail senden.

Nächster Praxis-Termin: Auswinterung

Der nächste VRI-Praxiskurs ist die Auswinterung – falls es mit dem Wetter klappt am 19.3./20.3. oder eine Woche später. Da der Lockdown wohl noch bis März geht, wissen wir noch nicht, ob wir das live veranstalten dürfen. Es wird aber auf alle Fälle wieder ein Video von der Bearbeitung der Völker geben. Die Bienen brüten seit etwa Ende Januar, d.h. bis Mitte / Ende März sind es möglicherweise dann 2 bis 3 Brutzyklen. Die derzeit herrschende Kälte wird dafür sorgen, dass die Königin erst einmal aufhört zu legen…

Weitere Infos siehe www.pretix.eu/weiselrichtig

Was ist jetzt (Mitte Feb) bei den Bienen wichtig:

Falls die Bienen Brut angelegt haben und kein Futter mehr am Nestrand ist, besteht die Gefahr, dass sie bei der großen Kälte vom „Futter abreissen“. D.h. das Futter ist zu weit weg. Wer sich nicht sicher ist, kontrolliert über den Varroaschieber, wo Wachsbrösel herunter fallen und hebt bei Plusgraden die Beute an, ob noch genug vorhanden ist. Sind die Beuten zu leicht, kann man auch bei kalten Temperaturen den Deckel kurz anheben und dünne Fladen mit Futterteig über das Brutnest legen. Wer genaueres wissen will, kommt gerne zu einem der nächsten Stammtische, siehe oben.


VRI-Online-Jahreskurs* für Anfänger und Fortgeschrittene

Es gibt noch Online-Plätze für die kommenden Kurseinheiten. Melde Dich jetzt an. Wir sprechen unter anderem auch darüber, wie Bienenvölker geschiedet werden, damit sie im Frühling geradewegs in der Volksmasse explodieren und Frühtrachthonige geerntet werden können, warum eine Behandlung vor dem Honigraum aufsetzen vielleicht Sinn macht, über das Wichtigste bei Bienenkrankheiten und eine mögliche Sanierung und einiges mehr im Jahreslauf.

Der Online-Kurs beinhaltet die Videos über die Theorievorträge, Videos zum Präsenzunterricht und jeweils nachfolgend immer auch einen Online-Stammtisch, an dem Fragen zum aktuellen Thema gestellt werden können.

*VRI bedeutet VarroaReduziert Imkern

14.01.2021
Winterkontrolle

Online-Stammtische im Trend

Unser letzter Kurstag – die Winterbehandlung mit Oxalsäure – im Jahr 2020 wurde am 19. Dezember bzw. am 28. November als Video aufgezeichnet. Wer Interesse daran hat, oder mal in unsere Kurse reinschnuppern möchte, kann sich einen Ausschnitt davon (nur Bildmaterial, ohne Text) ansehen. Für unsere Kursteilnehmer wird das Video natürlich mit Erklärungen versehen. In unseren Videos sieht man auch, wie wir im Winter schon anfangen, die Völker mit dem Schied einzuengen, damit sie auf wenigen Waben mit der Brut anfangen…

Online-Stammtische

Bedingt durch die Auflagen der Corona-Pandemie wird es weiterhin Stammtische geben. Es ist eine gute Form trotzdem untereinander Kontakt zu halten und sich dabei auch sehen zu können. In unserem Kalender könnt Ihr demnächst alle Termine sehen, die wir veranstalten und Euch gerne bei Bedarf mit dazu anmelden (jeweils beim Veranstalter). Hier schon mal eine Vorübersicht (Termin-Kalender)

nächste Schritte – Winterkontrolle

Der nächste Praxiskurs ist die Winterkontrolle. Entgegen den letzten Jahren ist es diesen Winter durchgehend seit November so kalt, dass die Bienen bisher nicht zu brüten angefangen haben.
Wir werden also das Wetter beobachten und warten, bis es wärmer wird. Eine Kontrolle muss man jetzt bei der Kälte nur dann machen, wenn man weiß, dass die Bienen bereits bei der Behandlung im Dezember wenig Futter hatten. Also bevor es noch kälter wird, sollte Futter ans Nest gehängt werden oder falls man keine Futterwaben hat, geht es auch mit streichfestem Honig oder Futterteig auf die Rähmchen über der Wintertraube. Natürlich ist Honig noch besser als Futterteig, aber bitte immer nur eigener, der frei von Krankheitskeimen ist oder vom Kollegen meines Vertrauens. Gekaufter Honig – im schlechtesten Fall mit Faulbrutsporen – wäre dann der Supergau und könnte zu einer unnötigen Infektion führen.
Wir wissen leider noch nicht genau, ob wir die Praxis diesmal schon als Präsenzkurs durchführen dürfen. Sollte es nicht möglich sein, wird es Videos zum Online-Gucken geben und einen Stammtisch dazu um Fragen zu klären.

Online-Stammtisch für Leser von bienen&natur

Neuer Termin: 14.02.2021 (heute, kostenlos)
Alle Leser des Imkerhefts „bienen&natur“ können jetzt im neuen Jahr immer am 2. Donnerstag im Monat an einem Online-Stammtisch teilnehmen. Die Zugangsdaten sind im Dezemberheft 2020 oder den folgenden Heften zu finden.
Das Thema bezieht sich immer auf das zuletzt erschienene Heft. Da im aktuellen Januarheft ein Leser eine Frage zu einem Beitrag vom vergangenen Jahr hat, werde ich das gleich mal als Thema aufgreifen, um darüber mit Euch zu sprechen. Es geht um die Frage, wie viele Honigräume ein Bienenvolk braucht und welchen Einfluss die Anzahl der Honigräume auf den Wassergehalt des Honigs haben kann.

Der Beitrag über das Thema Honigpreise (vom Dezember) kann auf bienen&natur hier online gelesen werden.

Hygiene in der Imkerei

Praxiskurs – diesmal auch live online – am Samstag 16.01.2021.

Sowohl verschenkter als auch verkaufter Honig heißt vom Gesetz her, dass ich eine Lebensmittel „in Verkehr“ bringe.

Es geht in diesem Workshop um die Hygiene am Bienenstand und im Verarbeitungsbereich. Was ist vorschriftsmäßig, welche Vorschriften muss ich überhaupt beachten und wie gehe ich in der Praxis vor. Es gibt dazu auch Checklisten und eine gute Anleitung für die eigene Dokumentation. 

Außerdem wie reinige ich richtig und effizient, zum Beispiel wie geht das Etikett vom Honigglas einfach ab, vor allem wenn ich eigene Etiketten drucke. Was kann ich beim Kauf von Etikettenpapier schon besser machen, um mir hinterher die Arbeit zu erleichtern.

Weitere Infos findest du unter weiselrichtig.de/Hygiene-in-der-Imkerei und auf unserem Buchungsportal

Was ist jetzt (Mitte Jan.) bei den Bienen wichtig:

Die durchgehende Kälte seit November tut den Bienen gut. Sie sitzen jetzt eng und kuschelig beieinander und verbrauchen in diesem Zustand kaum Futter. Wenn man dem Wetterbericht glauben kann, bleibt es bei uns (in 500 m in FFB und 700 m Höhe in LL) erst einmal so und wir können uns beruhigt zurück lehnen. Es gibt erst mal nicht viel bei den Bienen zu tun, außer mal nach Totenfall zu gucken, damit das Flugloch frei bleibt. Wird es wärmer und bleibt es eine Weile warm (mehr als 5 Grad), werden wir die Wärmebretter wieder einlegen. Dann kann man davon ausgehen, dass bald die erste Brut angelegt wird. Sobald es warm genug ist, dass die Bienen ein bisschen ausfliegen können, beobachten wir das Flugloch, ob Pollen gesammelt wird. Das ist meist ein gutes Zeichen und ab dann ist es wichtig, dass die Bienen immer Futter in der Nähe der Brut haben. Denn wenn es wieder kälter wird, können sie leere Futterwaben oder das Schied nicht mehr so einfach übersteigen und das Futter ins Nest holen.

Also Wetter beobachten und die Hintergrundarbeit zu Hause erledigen (Rähmchen ausschmelzen, Mittelwände einlöten und vieles andere…)


Online-Jahreskurs für Anfänger und Fortgeschrittene

Der Start unseres Jahreskurses war ein großer Erfolg und kann nun auch ganzjährig mit Einzelvideos pro Behandlungsschritt zum Kurs bestellt werden. Du kannst also noch online einsteigen, auch wenn du die ersten Teile „verpasst“ hast. 

Es gibt noch Online-Plätze für die kommenden Kurseinheiten. Melde Dich jetzt an. Wir sprechen unter anderem auch darüber, wie Bienenvölker geschiedet werden, damit sie im Frühling geradewegs in der Volksmasse explodieren und Frühtrachthonige geerntet werden können, warum eine Behandlung vor dem Honigraum aufsetzen vielleicht Sinn macht, über das Wichtigste bei Bienenkrankheiten und eine mögliche Sanierung und einiges mehr im Jahreslauf.

Der Online-Kurs beinhaltet die Videos über die Theorievorträge, Videos zum Präsenzunterricht und jeweils nachfolgend immer auch einen Online-Stammtisch, an dem Fragen zum aktuellen Thema gestellt werden können.

01.12.2020

Winterbehandlung in Olching
am 19.12.20 – mit Online-Stammtisch

wir haben die Winterbehandlung in Olching vom 28. November auf den 19. Dezember verschoben, da die Bienen dann sicher brutfrei sind.

Winterbehandlung

Die Winterbehandlung haben wir an unserm Ablegerstand und einem Trachtstandort inzwischen durchgeführt. Dort ist es immer als erstes kalt und die Brutfreiheit war schon gegeben. Von diesem Einsatz an den Völkern haben wir ein kurzes Video gedreht.
Das Video wird für alle Jahreskurs-Teilnehmer online gestellt.
Jetzt ist es im Moment zu kalt (unter 3 Grad) um weitere Behandlungen zu machen. Ich empfehle die Behandlung durchzuführen, wenn es etwas wärmer ist und die Bienen in den nächsten Tagen ausfliegen können. Sie vertragen die Behandlung erfahrungsgemäß dann besser.

Online-Jahreskurs für Anfänger und Fortgeschrittene

Der Start unseres Jahreskurses war ein großer Erfolg und kann nun auch ganzjährig in Einzelvideos zum Kurs online bestellt werden. Du kannst also noch online einsteigen, auch wenn du die ersten beiden Teile „verpasst“ hast. Heute Abend (01.12.2020) um 20:00 Uhr ist aktuell der Online-Stammtisch zum VRI-Jahreskurs, d.h. wir klären alle Fragen rund um den 2. Theorie-Teil (der am 14.11. stattgefunden hat) zu den Themen

  • Bienen und Milben
  • Ernährung der Milben
  • Wärmehaushalt
  • richtiges Schieden im Winter
  • Sanierung von Bienenvölkern mit
  • Brutentnahmeverfahren „Nichts Altes geht mit in den Winter“ und die
  • Behandlungsmittel

Es gibt noch Online-Plätze für die nächsten Kurseinheiten.
Melde Dich jetzt an. Wir sprechen unter anderem auch darüber
– wie Bienenvölker geschiedet werden, damit sie im Frühling geradewegs in der Volksmasse explodieren und Frühtrachthonige geerntet werden können
– warum eine Behandlung vor dem Honigraum aufsetzen vielleicht Sinn macht
– über das Wichtigste bei Bienenkrankheiten und
– eine mögliche Sanierung und einiges mehr im Jahreslauf.
Der Online-Kurs beeinhaltet die Videos über die Theorievorträge, Videos zum Präsenzunterricht und jeweils nachfolgend immer auch einen Online-Stammtisch, an dem Fragen zum aktuellen Thema gestellt werden können.

Zum Thema „Wieviel ist mein Honig wert“

gibt es im neuen Imkerheft bienen&natur vom Dezember einen Artikel zum Honigpreis.  Die Leser sind ebenfalls eingeladen zum Online-Stammtisch am 10. Dezember um 20 Uhr. Für alle, die gerne dabei sein wollen, werde ich kurz vom dem 10.12. den Artikel für dich als Newsletter-Leser / -Leserin zum online-lesen frei geben.

Was ist jetzt (im Dez) bei den Bienen wichtig:

Es ist Ruhe eingekehrt am Bienenstand. Bei uns hat es heute morgen angefangen zu schneien und draußen ist es kalt. Wir lassen die Bienen jetzt in Ruhe und kümmern uns mal um die Imkerseele / Imkerninnenseele! Mal ein bisschen einkehren in sich selbst, die Adventszeit genießen und „runter fahren“.
Hin und wieder werden wir jetzt den Bienenstand kontrollieren, besonders nach starkem Wind, ob der Mäuseschutz noch in Ordnung ist, der Sturm einen Deckel angehoben hat und durch das Flugloch gucken, ob tote Bienen den Ausflug behindern. Am besten jetzt keine Störungen, solange es kalt ist und die Bienen eng in der Wintertraube sitzen.

22.10.2020


Winterbehandlung und neue Kurse

präsenz und online

jetzt kommt die Zeit, in der Völker brutfrei werden. Manche sind es schon, andere brüten noch fleißig. Bei einigen Völkern waren gestern wegen der warmen Tage wieder neue Eier zu sehen. Sobald es richtigen Frost hat, besonders wenn es mehrere Nächte hinter einander Frost hat, wird die Königin aufhören zu legen. Drei Wochen später ist alle Brut ausgelaufen und die Völker sind brutfrei.
Zur Oxalsäurebehandlung sollten die Völker brutfrei sein, denn Oxalsäure wirkt nur direkt auf die Milben, nicht wenn sie in verdeckelten Brutzellen sind. Ideal ist es am frühen Morgen zu behandeln, dann sitzen die Bienen schön in der Traube oder am späten Nachmittag, wenn der Bienenflug bereits eingestellt ist. Die Bienen vertragen die Säure besser, wenn es in den nächsten paar Tagen nach der Behandlung noch mal Ausflugswetter hat. Ist das Wetter die ganze Zeit kalt (unter 5 Grad), sollte ich die Bienen nicht unbedingt in ihrer Winterruhe stören. Dann warte ich, bis die Temperaturen etwas wärmer werden.
Zur Behandlung stehen verschieden Mittel zur Verfügung. Zugelassen sind nur Mittel, die den Status eines Arzneimittels haben, also Produkte mit dem Zusatzt „ad us vet“. Bis Ende des Jahres kann man fünf verschiedene Mittel anwenden. Ab 1. Januar darf dann nur noch VarroMed verwendet werden, da es als einziges die Zulassung vor dem Aufsetzen der Honigzargen besitzt. Alle Infos dazu findest du auf unserer Linkseite bei den Bienenbehandlungsmitteln in der Broschüre von Ilka Ute Emmerich.

Unser 1. Anfänger Theoriekurs am 10.10.2020

war ein großer Erfolg und kann nun auch ganzjährig in Einzelvideos zum Kurs online angesehen werden. Du kannst also noch einsteigen, auch wenn du den ersten Teil „verpasst“ hast.
Heute Abend (22.10.2020) um 20:00 Uhr ist aktuell der Online-Stammtisch zum VRI-Jahreskurs, d.h. wir klären alle Fragen rund um den 1. Theorie-Teil (der am 10.10. stattgefunden hat) zu den Themen Bienenjahr/Imkerjahr, Anatomie, Biologie und Bienenwohnungen.
Wir haben noch ein paar Online-Plätze für Theorie II am Samstag 14.11.2020 frei. Melde Dich jetzt an. Wir sprechen unter anderem auch darüber, wie man drohnenbrütige Völker „heilen“ kann; was man macht, wenn die Bienen vergiftet wurden; über das Wichtigste bei Bienenkrankheiten und eine mögliche Sanierung und einiges mehr im Jahreslauf.

Geld und Steuern in der Imkerei

am Sonntag 15.11.2020 können sich noch Teilnehmer anmelden, es sind noch einige Plätze frei. Die genaue Kursbeschreibung findest du hier: https://weiselrichtig.de/einzelkurse/#geldsteuern.
Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, die sich mit dem Honigpreis und den Vermarktungsgedanken schon früh planerisch beschäftigen oder jetzt schon mehr als 8 Völker und reichliche Honigernten haben. Energieausgleich: 45 Euro / Person.
Wer persönlich nicht teilnehmen kann, bekommt den Kurs als Online-Video etwa ein Woche später zur Ansicht, genauso wie die Teilnehmer, die Vor-Ort dabei sind. Das Video bleibt dabei für einen Monat frei zugänglich auf unserer Webseite und ist zur Vertiefung und Wiederholung gut geeignet. Ein zusätzlicher Online-Stammtisch wird nach ca. 3 Wochen zur Nachbehandlung von weiteren Fragen angeboten.

Winterbehandlung

Praxistag am 28. November direkt an den Bienenvölkern, in Olching und Pürgen
werden wir die Bienenvölker mit Oxalsäure behandeln. Die Anmeldung kann einzeln oder über den Jahreskurs erfolgen. Teilnehmer des Jahreskurses sind herzlich eingeladen die Praxis vor Ort direkt mit zu gestalten. Hat man die Völker bisher gesund bis zum Winter gebracht, heißt es jetzt die Varroen-Last weitestgehend von den Bienen zu nehmen. Je weniger Milben über den Winter im Bienenvolk sitzen, desto langsamer entwickelt sich die Milbenanzahl mit Brutbeginn im Frühling. Wir sprechen und zeigen die Menge des Oxalsäurepräparates und worauf es beim Behandeln ankommt.
Jetzt anmelden und am besten immer auch eine Telefonnummer mit angeben, falls sich kurzfristig eine Terminverschiebung ergibt.

Hier geht’s direkt zum Buchungsportal oder mit unserem Anmeldebogen oder einfach eine Mail schreiben und direkt anmelden.

Was ist jetzt (Ende Okt) bei den Bienen wichtig:

Den Futterverbrauch weiterhin im Blick behalten, z. B. durch einfaches Anheben der Beute mit einer Kofferwaage. Wenn die Völker noch länger brüten, geht auch der Futtervorrat schneller zur Neige, da die Bruttemperatur von ca. 35 Grad gehalten werden muss. In brutfreien Völkern wird viel weniger Futter verbraucht, da hier die Temperatur nur zwischen 14 und 22 Grad gehalten wird. Brutfreie Völker benötigen nur rund 1 kg Futter pro Monat.

Die Völker werden nun auf wenigen Waben geschiedet. D.h. zwei Schiede grenzen, je nach Volksstärke die Völker zwischen 3 und 6 Waben ein, der restliche Futtervorrat bleibt hinter dem Schied. Das hat unter anderem den Vorteil, dass nicht zu viel Pollen ins Nest getragen wird, der in der Frühjahrsentwicklung das Brutnest unnötig vergrößert.

18.09.2020

September im Bienenvolk

Den

Praxiskurs „September im Bienenvolk“

bieten wir kurzentschlossen an zwei Orten an: am Sonntag 20.09.2020 in Olching, wie bisher bereits angeboten. Wir treffen uns dazu um 15 Uhr in Olching. 
Morgen, am Samstag 19.09.2020 um 15 Uhr gibt es zusätzlich bei uns in Pürgen im Landkreis Landsberg/Lech einen Termin.
Der genaue Ort wird den Teilnehmern jeweils direkt mitgeteilt.
Der Praxistermin ist für alle kostenfrei, die den Jahreskurs gebucht haben. Wer neu einsteigen will, kann den Jahreskurs oder den Termin einzeln buchen.
Wir öffnen in diesem Praxisseminar mehrere Völker und sehen uns an, wie sie jetzt im September aussehen. Was macht die Varroa, wie kontrolliere ich und welche Möglichkeiten habe ich das Volk gut durch den Winter zu führen? Muss ich noch mal behandeln?
An manchen Orten sind großflächige Blühflächen (als Zwischenfrüchte, z.B. Senf, Buchweizen) die bei warmen Temperaturen noch sehr gut honigen können. Was ist zu tun, wenn die Bienen übermäßig Nektar eintragen? Wie merke ich das? Wie viel Platz brauchen sie für den Wintersitz? Was mache ich, wenn die Völker zu wenig Futter im Stock haben? Wie ist der Befall mit Varroamilben oder anderen Schädlingen/Krankheiten?

Weitere Kurstermine findest Du hier, unter anderem auch neu: Geld und Steuern in der Imkerei

Jetzt anmelden 

zum „September im Bienenvolk“ mit Imkermeisterin Adelheid Maria Klein

  • am Samstag 19.09.2020 um 15 Uhr in Pürgen im Landkreis Landsberg/Lech
  • oder am Sonntag 20.09.2020 um 15 Uhr in Olching
  • bitte Telefonnummer mit angeben, falls wir aus irgendeinem Grund kurzfristig umplanen müssen. Vielen Dank!

Was ist jetzt (im September) bei den Bienen wichtig:

Natürlichen Milbenabfall und Futter kontrollieren. Bevor es kalt wird kannst du schon die Schiede setzen, damit bei einem Kälteeinbruch die Bienen kompakt, um das Brutnest sitzen.

Was kommt als nächstes

  • Varroa kontrollieren und bei Reinvasion reagieren
  • Witterungsverlauf beobachten, nach starkem Frost sind die Völker i.d.R. nach 21 Tagen brutfrei, weil die Königin aufhört zu legen -> Winterbehandlung planen
  • Anfängerkurs Theorie ab 10.10.2020
  • Theorie für Anfänger und Fortgeschrittene am 14.11.2020

02.07.2020

Wir starten wieder nach der Corona-Pause! Neue Kurstermine, kostenlose Online-Kurse

Corona hat die Welt verändert

Corona ist leider so ähnlich wie Varroa, es ist immer noch da und leider noch nicht immer so planbar, wie wir das gerne hätten. An Mundschutz und Mindestabstand haben wir uns ja schon allmählich gewöhnt. Die Regeln in Bayern sind nun so gelockert worden, dass wir wieder Kurse an den Bienenvölkern geben dürfen. Hier sind die Regeln! Die Beschränkung auf 1 Stunde Unterrichtszeit wurde wieder aufgehoben. Wir dürfen also nun wieder das ganze Programm anbieten (solange wir im Freien sind).

Hauptthema für die nächsten Termine ist alles rund um die Varroa-Milbe

und ihre Bekämpfung, so dass gesunde Winterbienen in den Völkern entstehen, die langlebig sind und damit gut über den Winter kommen.

HEUTE am 2. Juli gibt es die Theorie (kostenlos)

(online und kostenlos für alle Interessierten) und in wenigen Tagen, am Samstag 4. Juli den dazu passenden Praxistag zum Thema „nichts Altes geht mit in den Winter“. Ein Brutentnahmenverfahren, bei dem sowohl das Honigvolk als auch der Brutableger auf neue Waben kommt. Ideal um seine Völker zu vermehren oder auch die Altwaben zu entsorgen, oder das Volk zu sanieren, wenn es nicht fit ist. Wichtig in der Praxis zu sehen: wie sehen die Völker aus und was mache ich, wenn es zu wenige Bienen sind? Wie viel Bienenmasse braucht das sanierte Honig-Volk oder der Brutableger? Wie wird behandelt? Oxalsäure träufeln, sprühen, was brauche ich dafür?

Dauer ca. 1,5 Stunden.

Anmeldung für Samstag 04.07.2020 um 14 Uhr zum Praxistag

für das Brutentnahmen-Verfahren „Nichts Altes geht mit in den Winter“. Bitte Name, Vorname und Telefonnummer angeben!

Am 10. Juli findet der Praxistag Varroamanagement statt

(leider ohne Dr. Eva Frey): Leider hat Eva wegen Corona abgesagt an diesem Termin zu kommen. Wir holen den Termin auf alle Fälle im nächsten Jahr mit ihr nach. Für alle die sich bisher angemeldet haben: wir machen auf jeden Fall einen Praxistag zum Varroamanagement mit Imkermeisterin Adelheid Maria Klein.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen an lebenden Bienenvölkern. Einiges zur Theorie werden wir vorher noch an Unterlagen ausgeben, um mehr Zeit an diesem Tag für die Praxis zu haben. Wer morgen keine Zeit hat, den Vortrag online zu sehen, kann ihn bei Buchung des Kurstages auch später noch streamen (=online gucken), Dauer der Nutzung 14 Monate.

Jetzt anmelden zum Varroamanagement mit Imkermeisterin Adelheid Maria Klein
  • am Samstag 04.07.2020 um 11 Uhr oder je nach Wetterlage am Freitag 10.7.2020 um 11 Uhr oder 14 Uhr.
  • bitte Telefonnummer mit angeben, falls wir wegen dem Wetter kurzfristig umplanen müssen. Vielen Dank!

Was ist jetzt (Anfang bis Mitte Juli) bei den Bienen wichtig:

Varroakontrollbrett einlegen und den natürlichen Milbenabfall über mindestens 3 Tage kontrollieren. Mehr als 5 Milben pro Tag sollten nicht auf dem Brett zu finden sein. Falls es mehr sind: sofort handeln! Honig abnehmen, Futtermenge im Volk kontrollieren, bei Bedarf 3 Liter Zuckerwasser 1:1 füttern, evtl. das Volk an einen anderen Standort verbringen und sofort behandeln.
Wer bereits auf den Bienen sitzende Varroen beobachten konnte oder Bienen mit verkrüppelten Flügeln gesehen hat, muss umgehend handeln!

06.03.2020

Vorträge aktuell: Auswintern und varroareduziert imkern

Vorträge im Münchner Umland

Einige Vereine im Münchner Umland haben mich eingeladen einen Vortrag zu halten. Die meisten Vereine freuen sich, wenn ihre Mitglieder und auch weitere interessierte Imker an der Veranstaltung teilnehmen. In der Regel ist der Eintritt kostenfrei. Aufgrund von Platzverhältnissen ist es ratsam sich trotzdem kurz per Mail oder telefonisch anzumelden. Also kommen Sie gerne mit.

Die nächste Termine sind bereits in wenigen Tagen:

Varroareduziert imkern und aktuell Auswintern

Sonntag 8. März 2020 10:00 Uhr beim Ortsverein Thanning (Imkerverein Egling)

Dauer: ca. 2 Std.

Wo: Holzwirt in Ascholding, Am Holz 22, 83623 Dietramszell

Weitere Infos zur Veranstaltung findest du hier

Anmeldung siehe Impressum Imkerverein Egling Ortsverein Thanning

Geschicktes Imkern reduziert Varroen in Bienenvölkern

Mittwoch 11. März 2020, 19:30 Uhr

Dauer: ca. 2 Std.

Wo: Ebersberger Alm, Ludwigshöhe 3, 85560 Ebersberg

mehr Infos siehe  Bienenzuchtverein Ebersberg und Anmeldung beim 1. Vorstand

Samstag 21.3.2020: Marketing mit Stefan Kumm

wichtig: wer Interesse am Kurs mit Imkermeister Stefan Kumm zum Thema Marketing hat, bitte umgehend anmelden. Sollten es nicht genügend Teilnehmer werden, müssen wir das Event leider absagen. Verwende zur Anmeldung diesen Gutschein, dann gibt es 20 € Rabatt, einzulösen bis Dienstag 10.3.2020. Du darfst die Info auch weiter leiten an deine Imkerkolleginnen und Kollegen. 

Marketing heißt, dass ich weiß: wie und zu welchem Preis ich wo an welche Kunden meine Produkte vermarkte. Das Combi-Ticket macht dich fit, ein eigenes Konzept zu entwickeln, bzw. dein vorhandenes zu verbessern. Stefan Kumm bringt viel Schwung und tolle Bilder mit, unter anderem auch, wie man es besser nicht machen sollte. Der Tag wird kurzweilig und ist trotzdem hoch interessant.

Varroareduziert die Frühtracht vorbereiten

Donnerstag, 26.03.2020, Beginn 19.30 Uhr (Jahreshauptversammlung)

Dauer des Vortrags ca. 1,5-2 Std.

Wo: Gasthaus Schnaitl, Schützenstraße 7, 85368 Wang (bei Moosburg a.d. Isar)

weitere Infos folgen mit dem nächsten Newsletter

Jetzt vormerken lassen: Lehrfahrt am 20.6.2020

  • Lehrfahrt 20.6.20: wir besuchen 2 Berufsimkereien, Thema Waldtracht und Vermarktung (bitte einfach per Mail Bescheid geben, dass Du Interesse hast, möglichst mit Telefonnummer und E-Mail)

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zum Varroamanagemet mit Dr. Eva Frey

  • Freitag 10.7.20: Varroamanagement mit Dr. Eva Frey

… Alle Angebote findest du hier 

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Was ist jetzt (Anfang März) bei den Bienen wichtig

wie im letzten Newsletter schon beschrieben: Auswintern, Futter kontrollieren, Boden unter dem Brutsitz schließen, Fluglöcher unbedingt klein halten, Schwächlinge mit nur 1-2 bienenbesetzten Waben zusammen in eine Beute stecken und vereinigen oder mit eine Trennschied aneinander setzen, auf Räuberei achten, tote Völker abräumen bzw. sofort die Beute verschließen.

21.02.2020

Jetzt die Weichen stellen für starke Völker!!

obwohl es noch nicht mal Ende Februar ist, haben viele Bienenvölker aufgrund der warmen Tage zumeist mehrere Brutwaben mit Handteller groß verdeckelten Brutzellen. Jetzt ist es wichtig, dass noch genügend Futter in der Beute nah am Nest ist. An unseren kalten Standorten sind die Futterwaben noch relativ voll. An den Plätzen, wo die Sonne schon länger die Bienen zur Aktivität anregt und kaum eine Bienentraube gebildet wurde, sind die Futtervorräte schon wesentlich kleiner geworden. Einen Kasten habe ich am 17.2.20 erwischt, der gerade noch zwei halbe Futterwaben hatte. Dieser saß auf ursprünglich 8 eingefütterten Waben, ohne Schiede. Die dunkel gestrichene Beute steht sehr geschützt und ist über Mittag in der direkten Sonne. Die erste Brut war zwischen vier leeren Futterwaben. Wäre es jetzt kalt geworden – unter 4 Grad – wären die Bienen beim Wärmen auf der Brut verhungert. Die Beute daneben steht im Schatten (hat keine direkte Sonneneinstrahlung) und hat genügend Futter. Dort saßen die Bienen die letzten 4 Wochen noch in der Traube und haben sich kaum bewegt bzw. sind kaum geflogen.

Winterkontrolle Termin Montag 24.02.2020

Falls Du gerne mitkommen möchtest, um zu sehen wie die Kontrolle im Winter bzw. beginnendem Frühling aussieht, dann melde Dich jetzt noch per E-Mail mit dem Stichwort: Winterkontrolle.
Wir laden Dich zu einer Kontrolle nach Olching ein:
am Rosenmontag den 24.2.20 ca. 13:30 Uhr.
Kostenbeitrag: 10 Euro. Bitte Mobilnummer angeben.

Weiterhin das Brutnest kompakt halten

An warmen Tagen, wenn die Bienen bereits fleißig fliegen und Pollen eingetragen wird, machen wir eine kurze Futterkontrolle. Wo noch nicht Schiede gesetzt sind, werden sie jetzt gesetzt.
Das Nest ist jetzt maximal 4-5 Waben groß. Ein Schied rechts und links begrenzt es. Wenn zwei oder drei Waben mit Brut belegt sind, kommt ans Nest eine volle Futterwabe, falls die Wetterprognose kalt wird. Bei durchgehend warmen Wetter über 6 Grad und halbvollen Futterwaben im Nest reicht es, wenn das restliche Futter hinter dem Schied hängt. Die Bienen tragen es von dort ins Nest. Ab 10 Grad wird auch beim Nachbarn geguckt, wenn das Flugloch nicht verteidigt wird, ob es etwas zu holen gibt.

Was ist jetzt (Mitte Februar) bei den Bienen wichtig

Futter kontrollieren. Boden unter dem Brutsitz schließen (Brett, Karton oder Varroaschieber). Fluglöcher unbedingt klein halten. Schwächlinge mit nur 1-2 bienenbesetzten Waben zusammen in eine Beute stecken und vereinigen. Auf Räuberei achten. Man erkennt geräuberte Völker an einem „unsauberen“ Flugloch, es sieht „speckig“ aus und an starkem Flugverkehr – vor allem bei schwächeren Völkern.
Bei abgestorbenen Völkern die Fluglöcher verschließen und die Beuten wegräumen.

Jetzt anmelden zu Weiterbildungskursen oder unserer Imkerlehrfahrt:

  • Marketing 20.3.-22.3.20 mit Imkermeister Stefan Kumm
  • Varroareduziert Imkern (VRI)
  • VRI-Praxistag: Auswintern 21. oder 28.3.20
  • Waldtracht/Vermarktung mit Lehrfahrt 19.-21.6.20
  • Lehrfahrt 20.6.20 (wir besuchen 2 Betriebe, Thema Waldtracht und Vermarktung)
  • VRI-Praxistag: Brutentnahme 27.6.20
  • VRI-Praxistag: Sommerpflege 4.7.20
  • Varroa-Management 10.7.20 mit Dr. Eva Frey
  • VRI Theorie Workshop 10.10.20
  • Königinnen-Vermehrung
  • Hygiene in der Imkerei
  • Geld und Steuern in der Imkerei
  • weiselrichtig Coaching ab Herbst 2020

Hier gehts zum Buchungsportal

16.01.2020

Im Winter das Nest kompakt halten

Bei Temperaturen um 8-13 Grad kann man kurz die Beute öffnen, zwei Schiede rechts und links an den Rand des Nestes setzen und die Beute wieder schließen. Beim Einschieben sieht man auch, wie viel Futter auf den Waben ist, zumindest im Dadant-Kasten, da man die Waben zur Seite ziehen kann.

Wie sieht man, wo ein Schied hin muss?
Es muss rechts und links außen an die Bienentraube! Außerhalb vom Nest dürfen auch noch Bienen hinter dem Schied laufen. Sie werden sich bei kälteren Temperaturen wieder zur Traube zurück ziehen. Bei „warmen“ Temperaturen im Winter (8-10 Grad ist jetzt „warm“) sind die Bienen in der Regel in der ganzen Beute unterwegs.

Wie lange dauert der Eingriff?
Wenn die Bienen stark propolisiert haben, dauert es ca. zwei Minuten. Wenn sich die Rähmchen leicht zur Seite schieben lassen, dauert es 20 Sekunden. Bei uns sind es jetzt zwischen den Schieden in der Regel ca. 5 Dadant-Brutwaben, welche größtenteils noch halb voll mit Futter sind. Ist es warm genug, holen die Bienen von den Waben hinter dem Schied Futter ins Nest. Wird es für längere Zeit kalt, muss du als Imker vielleicht vorher noch eine Waben ans Nest ran rücken. Die 5 halb vollen Futterwaben zwischen den Schieden reichen bei anfänglicher Brut locker für ca. 4 Wochen.

Was ist jetzt (Mitte Januar) bei den Bienen wichtig

Ist die Winterbehandlung schon länger als 2 bis 3 Wochen vorbei, kann man den Wintertotenfall ausräumen und den natürlichen Milbenfall bei den Bienen kontrollieren. Das heißt: für eine Woche bei allen Völkern den sauberen Schieber einlegen und anschließend zählen und aufschreiben. Mehr als 0,5 Milben pro Tag sollten nicht fallen. Hat man „Ausreißer“-Völker, die viele Milben haben, sollte man sie jetzt markieren, um bei entsprechend warmer Witterung eine Behandlung machen zu können. 

Was mit schwachen Völkern machen?

Hat man Doppelbeuten, kann man je ein stärkeres und ein schwächeres mit Trennschied (bienendicht) aneinander setzen.
Können die Bienen ausfliegen und ist man kein Bio-Betrieb, darf man das Mittel Beestrong einsetzen, es ist ein Protein-Zusatzmittel. Wir haben im letzten Winter einen Versuch begleitet. Die Bienen waren wirklich sehr schwach, hatten im Februar z.T. nur 1-2 Waben besetzt. Sie konnten anschließend trotz der wenigen Bienen den Frühling erleben und sich erholen. Honigvölker sind es im Frühling keine, da nicht ausreichend stark. Sie wurden für die Ablegerbildung verwendet.

Winterkontrolle Praxis

Falls Du gerne mitkommen möchtest, um zu sehen wie die Kontrolle im Winter aussieht, dann melde Dich per E-Mail an mit dem Stichwort: Winterkontrolle. Wir laden Dich zu einer Kontrolle nach Olching oder Nähe Landsberg/Lech kurzfristig per E-Mail ein, sobald das Wetter passt (bis spätestens Anfang/Mitte Februar). Kostenbeitrag: 10 Euro.

Für unseren WEISELRICHTIG-Kurs

gibt es jetzt einen Flyer. Du darfst ihn auch gerne weitergeben. Es sind noch Plätze frei und wir freuen uns, wenn Du oder jemand aus Deinem Bekanntenkreis mit machen will.


03.01.2020

Was ist jetzt (Anfang Januar) bei den Bienen wichtig

Bis 31.12.2019 war die bisher übliche Winterbehandlung zu erledigen. Die meisten Oxalsäurebehandlungsmittel zum Träufeln sind leider nur bis zum Ende des Jahres zum Behandeln zugelassen.
Wer es noch nicht geschafft hat, kann ab Januar auf das in Deutschland zugelassene Mittel VarroMed® zurück greifen, das von Frühling bis Winter zur Behandlung zugelassen ist und 0 Tage Wartezeit hat. Es ist bei uns apothekenpflichtig, d.h. man darf es nur über eine Apotheke kaufen (aus Umweltschutzgründen am besten eine örtliche Apotheke, aber online-Apotheke geht natürlich auch).
Als apothekenpflichtiges Behandlungsmittel muss die Behandlung ins Bestandsbuch eingetragen werden und der Abgabebeleg im Bestandsbuch aufbewahrt werden.

Was sieht man jetzt in der Beute (z.B. beim Behandeln)

Hier in unserer Gegend ist es derzeit kalt (tagsüber zwischen -2 und 4 Grad) und die Bienen brüten noch nicht. An kälteren eher schattigen Standorten sitzen die Bienen in einer engen Traube und besetzen nur wenige Rähmchen. Die „Winterkugel“ ist hier gut erkennbar. An wärmeren Standorten bzw. an Stellen wo die Sonne auf die Beuten scheint fliegen die Bienen bei Sonnenschein, auch wenn hinter der Beute im Schatten noch der Reif/Frost liegt und die Bienen belaufen fast alle Rähmchen in der Beute.

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