Einzelkurse und Vorträge

Varroareduziert Imkern – Vortrag

professionell imkern bedeutet, dass die Bienen gesund sind und varroareduziert über den Winter kommen. Hier ein Bild mit Jungkönigin

Die Varroamilbe ist in der Imkerei ein zentrales Thema. Hält der Imker / die Imkerin die Anzahl der Milben über die Betriebsweisen und Bienenbehandlungen gering, bleibt das Bienenvolk meist vom Wintertod geschützt.
Zu Beginn wird Frau Klein über die Ernährung der Bienen und Milben sprechen. Ebenso über den Wärmehaushalt und welchen Einfluss das auf die Entwicklung der Milben und damit auf die Gesundheit der Bienen hat. Der „angepasste Brutraum“ wird dabei ebenso vorgestellt. Anschließend wird ein biologische Verfahren nach Art der Korbimker kurz vorgestellt, das die Varroamilbenzahl deutlich reduziert und welche Besonderheiten es von anderen Brutentnahmeverfahren unterscheidet. Die Verfahren sind auf alle Beutensysteme anwendbar. Ebenso spricht die Referentin über die aktuellen Behandlungsmittel und deren Anwendung.

Vortrag ca. 2 Std.

Varroareduziert Imkern – Workshop

VRI-Theorie

4 Stunden Workshop – geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

ertragreiche Imkerei in Dadant oder anderer Einraumbeute
Die Varroamilbe ist in der Imkerei ein zentrales Thema. Hält der Imker / die Imkerin die Anzahl der Milben über die Betriebsweisen und Bienenbehandlungen gering, bleibt das Bienenvolk meist vom Wintertod geschützt.
Im ersten Teil des Workshops wird über die Ernährung der Bienen und Milben gesprochen. Ebenso über den Wärmehaushalt und welchen Einfluss das auf die Entwicklung der Milben und damit auf die Gesundheit der Bienen hat. Im zweiten Teil des Workshops wird ein biologische Verfahren nach Art der Korbimker vorgestellt, das die Varroamilbenzahl deutlich reduziert. Ebenso werden die aktuellen Behandlungsmittel und deren Anwendung vorgestellt. Der Workshop wird von Frau Klein sehr anschaulich und lebhaft mit Bildern, Unterlagen und Demonstrationsgegenständen abgehalten. Die vorgestellten Verfahrenfunktionieren mit jeder Bienenbeutengröße. Einzelne Schritte dieser Technik lassen sich bereits im Winter oder Frühling in die eigene Imkerei integrieren.

Die Varroa-Milbe lebt im Bienenstock und ernährt sich vom Fett-Eiweißkörper der Bienen, der vergleichbar mit unserer menschlichen Leber ist. Dabei überträgt die Milbe auch noch weitere Krankheiten, denn sie sticht die Bienenmade im verdeckelten Stadium an, damit ihre Nachkommen sich ernähren können. Werden alle Bienen vielleicht auch noch mehrfach von den Milben in diesem Stadium angestochen und angesaugt, werden sie kurzlebig. Die Sommerbienen haben eine Lebensdauer von ca. 6 Wochen, die sogenannten Winterbienen leben normalerweise vom Spätsommer bis zum nächsten Frühling und sind dafür verantwortlich, dass das Volk im Frühling wieder wachsen kann. Ab Brutbeginn verdoppelt bis verdreifacht sich auch die Varroamilbenpopulation cirka alle 25 Tage. Über ein Berechnungsbeispiel wurde deutlich, dass eine Behandlung im Juli bereits die Gesundheit der Bienen so stark beeinträchtigen kann, dass das Bienenvolk den Winter nicht überleben wird.
Je früher also das Bienenvolk mit seiner Brut beginnt, im Februar/März und je mehr Milben am Anfang vorhanden sind, desto höher ist die Milbenzahl bis Mitte Juni/Juli. Ist jede Bienenmade im Juni/Juli von einer Milbe angebissen worden und das Volk dadurch bereits im Sommer so krank, dass nur noch mit Krankheiten infizierte Jungbienen schlüpfen, sterben sie als Winterbienen bevor sie im Frühling neue Bienen ausbrüten können. Der gefürchtete Volkstod im Winter ist vorprogrammiert. Im Juni und Juli entscheidet sich damit bereits, welches Volk den Winter überleben wird.
Helfen kann dabei, dass die Zahl der Varroamilben im Frühling niedrig ist und die Bienen ihre Brut warm und kompakt ausbrüten können. Denn durch Wärme lässt sich die Brutzeit der jungen Bienen verkürzen und es schlüpfen dadurch weniger geschlechtsreife Milben.

VRI-Praxis

4 Stunden Workshop im Juni/Juli – geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

Wiederholung der Theorie am Bienenstand, anschließend Durchführen der Methode „Nichts Altes geht mit in den Winter“: Abernten des Honigs zum Saisonende, Bilden von Brutablegern mit Honigraumbienen unter Brutentnahme beim Honigvolk. Besprechung und Durchführung von Bienenbehandlungen am brutfreien Volk

„Nichts Altes geht mit in den Winter“ – Methode nach dem Vorbild der Korbimkerei:

  • wie man im Sommer aus einem Honigvolk zwei frische Wintervölker erschaffen kann
  • Wie Bienen auf den „Schwarm“-Modus umschalten und schnell Waben bauen
  • Brutentnahme, was passiert mit den Varroamilben?
  • Bienenbehandlung bei unverdeckelter Brut
  • neue Königinnen in Kunstschwärme einweiseln
  • unkomplizierte Wabenerneuerung
  • ertragreicher durch angepassten Brutraum mit zwei Schieden

Königinnen-Vermehrung

1 Stunde Theorie und Vorbereitung auf die Praxis – geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
Wer rechtzeitig im Frühling eigene Königinnen heran zieht, kann für die spätere Ablegerbildung oder Kunstschwarmbildung nach der Honigernte darauf zurück greifen. Wir sprechen darüber wie es geht und zeigen alle Handgriffe und Hilfsmittel. Die Teilnehmer werden angeleitet, die entsprechenden Vorbereitungen für die Königinnenvermehrung zu treffen.

3 Stunden Praxis – geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
Die Teilnehmer werden angeleitet wie man Zellen umlarvt und in entsprechende Pfleger / Finisher gibt. Es kann für den Eigenbedarf Zuchtstoff abgegeben werden (für 5 Zellen kostenlos, jede weitere gerne gegen Berechnung)
Bei geeignetem Wetter werden wir das gemischte Verfahren (nach Reiner Schwarz) anwenden und alle Details erklären. Dieses Verfahren ist dazu geeignet jederzeit bei schönen Flugwetter mit der Königinnenvermehrung zu starten.

Sie können sich gerne in eine Vormerkliste eintragen lassen, bitte schreiben Sie uns dazu eine E-Mail mit dem Begriff: „Königinnenvermehrung“ oder benutzen Sie das Anmeldeformular unten auf der Webseite.
Termine werden im April bekannt gegeben.
Wir arbeiten grundsätzlich in kleinen Gruppen mit begrenzter Teilnehmerzahl
4-5 Stunden – Preis 49 Euro (inkl. 19% MwSt.)

Varroa-Management

Dr. Eva Frey, Bienenwissenschaftlerin und Imkerin aus Baden-Würtemberg zeigt uns alles was wir über die Anatomie und Biologie der Milben und deren Zusammenhänge zwischen Milben und Bienen wissen müssen.
Themen werden u.a. sein:
– Biologie und Verbreitung der Milbe
– Schäden, Sekundärinfektionen
– Aktuelle Zulassungssituation und Wirkmechanismus der Varroazide, Behandlungsmöglichkeiten (auch biotechnische Verfahren)
– Diagnose
– Varroatoleranz /-resistenz

5-6 Stunden Theorie-Unterricht in Vorbereitung auf die Praxis

Praxis-Tag 
Varroamanagement: ergänzend zum Theorie-Teil gibt es für die Teilnehmer an diesem Tag die praktische Durchführung von Tests und Anwendungen an lebenden Bienenvölkern in kleinen Gruppen
Preis: 69,00 Euro inkl. 19% MwSt. (für Theorie und Praxis, nicht einzeln buchbar)

Hygiene in der Imkerei

4 Stunden Workshop – geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

Richtige Hygiene ist am Bienenstand und bei der Verarbeitung der Produkte sehr gefragt, denn: wir Imker sind Lebensmittelhersteller. Somit gelten für uns eine Vielzahl von Vorschriften und Gesetzen, wenn wir Produkte „in Verkehr bringen“. Das heißt, auch wenn wir Honig an Freunde und Familie verschenken, unterliegen wir diesen Gesetzen.

Dieser Kurs behandelt alle Themen zur Hygiene: angefangen vom Bienenstand bis zur Verarbeitung, einschließlich aller Dokumentationen und wie man effizient und kostengünstig reinigt. Sowohl am Bienenstand als auch in der Honigverarbeitung sind Hygienemaßnahmen sehr wichtig. Gesunde Honigvölker sind die Grundvoraussetzung für eine gute Honigproduktion oder auch andere vom Bienenvolk erzeugte Produkte. Arbeite ich hygienisch einwandfrei kann ich z.B. die Verschleppung von Bienenkrankheiten vermeiden. Damit unsere Bienenprodukte als hochwertige Lebensmittel beim Verbraucher ankommen, müssen ebenfalls Hygienestandards von der Bearbeitung der Völker am Bienenstand bis zur Verarbeitung der Produkte eingehalten und dokumentiert werden. Wir erläutern die wichtigsten Aspekte für Theorie und Praxis und geben Ihnen Merkblätter und Checklisten an die Hand, damit die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden können.

Geld und Steuern in der Imkerei

4 Stunden Workshop – geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

Entscheidungshilfen in der Imkerei sind wichtig. Vieles lässt sich anhand von Zahlen ableiten, manches muss man erst einmal für sich selbst erfassen. Wichtig für jeden Imker: wie errechnet ich für mich den richtigen Honigpreis in der Imkerei und welche Kosten sind bei dieser Kalkulation zu beachten. Verkaufe ich den Honig zu billig, schade ich mir selbst und vielleicht ebenfalls die umliegenden Berufsimker, die vom Honigverkauf leben wollen.
Welche Kennzahlen gibt es in der Imkerei? Wie viele Völker kann ich z.B. als Kleinimker halten, um beitragsfrei zu bleiben und keine Abgaben zahlen zu müssen. Wie muss ich meine Kasse führen, wenn ich 20 oder 30 Völker habe? Ab 1.7.2015 wurde die Besteuerung des Einkommens der Landwirte, zu denen die Imker zählen, geändert. Neben der Einkommensteuer, vor allem für §13a-Imker, ist auch die Umsatzsteuer für landwirtschaftliche Produkte im Fokus. Wie stelle ich eine Rechnung für den Kunden oder Wiederverkäufer, z.B. Bäckerei/Metzgerei in meinem Ort, richtig aus? Mehrere Angaben sind auf einer Rechnung oder Quittung unbedingt erforderlich, denn der Händler möchte die Vorsteuer bei seinem Finanzamt geltend machen. Wird die Rechnung falsch ausgestellt, hat der Kunde später vielleicht Probleme mit dem Finanzamt und muss die verrechnete Vorsteuer an das Finanzamt nach entrichten.
Auch die Versicherung in der Berufsgenossenschaft wird thematisiert und die wichtigsten Eckpunkte erläutert.
Achtung: bitte einen Handspiegel mit bringen

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